
Erstrahlen, statt ausbrennen.
Begleitung bei chronischer ErschöpfungMental Load und Dauerstress.
12 Wochen zurück in deine Kraft
Stell dir vor, du wachst morgens auf und spürst wieder Energie. Keine hektische Unruhe, kein inneres Getriebensein, sondern eine ruhige, tragende Kraft, die dich in den Tag begleitet. Es fühlt sich leichter an. Gelassener. Dein Körper ist präsenter, deine Gedanken klarer, und du bist wieder in Verbindung mit dir selbst – nicht perfekt, sondern echt.
Du reagierst weniger aus Erschöpfung heraus und mehr aus einem inneren Gefühl von Sicherheit und Vertrauen. Du funktionierst nicht nur, sondern beginnst, bewusster zu leben. Entscheidungen fühlen sich stimmiger an, Grenzen klarer, der Alltag verliert an Schwere. Schritt für Schritt entsteht ein Leben, das sich verbundener, kraftvoller und lebendiger anfühlt – auch mitten im ganz normalen Alltag.
Genau auf diesem Weg möchte ich dich begleiten. Raus aus dem dauerhaften Funktionieren und hinein in ein selbstverbundenes, kraftvolleres Leben, das dich trägt zwischen Familie, Arbeit und all den Anforderungen, die dazugehören. Nicht durch schnelle Lösungen oder kurzfristige Impulse, sondern durch Zeit, achtsame Begleitung und Routinen, die wirklich zu dir passen und im echten Leben Bestand haben.
Nachhaltige Burnout-Prävention braucht Zeit im echten Leben. Die 12-wöchige 1:1-Begleitung bietet dir einen geschützten Rahmen, um neue Routinen nicht nur kennenzulernen, sondern sie im Alltag zu verankern – zwischen Familie, Arbeit, Erschöpfung und normalen Tagen.
In dieser Zeit wirst du begleitet dabei,
- Stressmuster bewusster wahrzunehmen
- Selbstregulation Schritt für Schritt zu stärken
- alltagstaugliche Rituale zu entwickeln, um frühzeitig gegenzusteuern
Die Begleitung ist persönlich, präventiv und alltagsnah. Wir arbeiten mit regelmäßigen 1:1-Gesprächen, einfachen Übungen und individuellen Impulsen, die sich flexibel in dein Leben integrieren lassen. Der Fokus liegt nicht auf Leistung oder Optimierung, sondern auf nachhaltiger Entlastung – in deinem Tempo.
Burnout – eine stille Realität für viele Mütter
Burnout ist längst kein individuelles Erschöpfungsproblem mehr. Es ist eine gesellschaftliche Realität, die besonders Frauen und Mütter betrifft und dennoch häufig tabuisiert wird. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschreibt Burnout seit 2019 als arbeitsbezogenes Phänomen, das entsteht, wenn anhaltende Stressbelastung nicht erfolgreich bewältigt werden kann. Im internationalen Klassifikationssystem ICD-11 wird Burnout als Syndrom im Zusammenhang mit chronischem Stress geführt.
Burnout ist damit kein persönliches Versagen. Es ist Ausdruck einer dauerhaften Überforderung des gesamten Systems – körperlich, mental und emotional. Moderne Stress- und Gesundheitsforschung zeigt klar: Burnout entsteht dort, wo Belastung über längere Zeit anhält, Regeneration fehlt, Verantwortung hoch ist und Unterstützung zu kurz kommt.

Die drei Kernmerkmale von Burnout (WHO)
Aus wissenschaftlicher Sicht zeigt sich Burnout in drei zentralen Dimensionen:
Emotionale Erschöpfung
Ein Zustand tiefer Müdigkeit, in dem selbst kleine Aufgaben überfordernd wirken.
Innere Distanz und Rückzug
Gefühle von Leere, Zynismus oder innerem Abschalten. Viele Betroffene funktionieren weiter, fühlen sich dabei aber zunehmend abgeschnitten vom eigenen Erleben.
Reduzierte Leistungsfähigkeit
Der Zugang zu den eigenen Fähigkeiten geht verloren. Konzentration, Kreativität und Entscheidungsfähigkeit nehmen spürbar ab.
Diese Veränderungen sind nicht eingebildet. Unter chronischer Belastung verändern sich messbar Nervensystem, Hormonhaushalt, Immunsystem und bestimmte Gehirnareale.
Wie Burnout entsteht – ein schleichender Prozess
Burnout ist kein plötzlicher Zusammenbruch. In den meisten Fällen entwickelt es sich langsam und über längere Zeit hinweg. Typische Entwicklungsstufen sind:
- hoher eigener Anspruch und Verantwortungsgefühl
- anhaltende Überlastung und fehlende Pausen
- Vernachlässigung eigener Bedürfnisse
- chronische Müdigkeit und Schlafstörungen
- Reizbarkeit oder emotionale Abflachung
- körperliche Beschwerden wie Verspannungen, Herzklopfen, Verdauungsprobleme oder Infektanfälligkeit
- sozialer Rückzug
- Gefühle von Sinnverlust oder Hoffnungslosigkeit
Besonders gefährdet sind Menschen, die viel Verantwortung tragen – beruflich, familiär oder emotional. Frauen und insbesondere Mütter sind überdurchschnittlich betroffen, weil sich mehrere Rollen gleichzeitig überlagern: Care-Arbeit, Mental Load, Erwerbsarbeit, Haushalt und gesellschaftliche Erwartungen.

Burnout bei Müttern – ein häufig übersehenes Phänomen
Burnout in der Mutterrolle wird gesellschaftlich selten offen thematisiert, obwohl die Belastungslage gut belegt ist. Frauen zwischen 30 und 50 Jahren zählen zu den am stärksten beanspruchten Gruppen. Kinderbetreuung, Organisation, emotionale Verantwortung, Partnerschaft und oft zusätzlich berufliche Anforderungen erzeugen einen Dauerstress, der kaum sichtbar ist und selten Anerkennung findet.
Viele Mütter funktionieren über lange Zeit hinweg, obwohl sie innerlich längst erschöpft sind. Selbstfürsorge rutscht nach hinten, Erschöpfung wird normalisiert. Dabei ist sie ein wichtiges Warnsignal des Körpers – ein Hinweis darauf, dass Regulation und Entlastung fehlen.
Warum ich diese Begleitung anbiete
Ich spreche nicht nur aus fachlicher Perspektive, sondern auch aus eigener Erfahrung. Nach unserem Umzug von Düsseldorf aufs Land habe ich parallel zum Aufbau von Floras, drei Kindern, Haushalt, Partnerschaft und Ausbildungen selbst ein Burnout erlebt. Nicht, weil ich schwach war, sondern weil ich über längere Zeit zu viel getragen habe, ohne mir selbst ausreichend Halt zu geben.
Eine Kur hat mir damals geholfen, wieder Abstand zu gewinnen. Entscheidend war jedoch das, was danach folgte: eine tägliche, alltagsnahe Praxis aus Achtsamkeit, Selbstbeobachtung und bewusster Entschleunigung. Diese Erfahrung hat mich nachhaltig geprägt. Ergänzend habe ich eine fundierte Burnout-Weiterbildung absolviert, um die biologischen, psychologischen und systemischen Hintergründe von Erschöpfung besser zu verstehen.
Was in der präventiven Burnout-Begleitung zentral ist
In meiner 1:1 Burnout-Prävention für Mütter stehen folgende Aspekte im Mittelpunkt:
- Verständnis für Stressbiologie und Nervensystem
- Wahrnehmung eigener Stressmuster und Frühwarnsignale
- Aktivierung stabilisierender Ressourcen im Alltag
- Praktische Selbstfürsorge statt theoretischer Konzepte
- Klärung von Grenzen und Prioritäten
- Körperorientierte Regulation durch Atem, Somatics und Embodiment
- Achtsamer Umgang mit Gedankenmustern
- Bewusster Umgang mit Energie (z. B. Spoon-Theorie, Mikro-Pausen, Rituale)
Der Fokus liegt nicht auf schnellen Lösungen, sondern auf kleinen, realistischen Schritten, die dein Nervensystem aufnehmen und integrieren kann.
Ein erster Orientierungspunkt
Wenn du spürst, dass dich diese Zeilen ansprechen, kann ein erster, unverbindlicher Selbsttest helfen, deine aktuelle Belastung einzuordnen.
→ Link zum Burnout-Selbsttest (externe Seite)
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